Rechtswissenschaft

Martin Stierle

Ausschließlichkeit in der (Corona-)Krise – Über Alternativen und Zugangslösungen im pandemierelevanten Innovationsermöglichungsrecht

Rubrik: Aufsätze
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 76 () / Heft 2, S. 71-80 (10)
Publiziert 14.01.2021

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Recht bedient sich Ausschließlichkeit, um technischen Fortschritt zu fördern. Nutzungsexklusivität und Teilhabe gelten jedoch als konträr. Ausschließlichkeitsrechte sind daher in der COVID-19-Pandemie mit der besonderen Sorge behaftet, den Zugang zu wesentlichen Innovationen zu behindern. Der vorliegende Beitrag befasst sich mit pandemierelevanten Zugangslösungen und alternativen Innovationsmechanismen. Er zeigt erheblichen Forschungsbedarf auch für die Zeit nach der Pandemie auf, verdeutlicht jedoch gleichzeitig, dass sich das ausschließlichkeitsbasierte Innovationsermöglichungsrecht nicht in einer grundsätzlichen Wirkungskrise befindet.
Personen

Martin Stierle Geboren 1984; Studium der Rechtswissenschaften mit wirtschaftswissenschaftlicher Zusatzausbildung in Bayreuth und Wien; DFG-Graduiertenkolleg »Geistiges Eigentum und Gemeinfreiheit«; 2013 LL.M. University of California, Berkeley School of Law; 2014 Attorney at Law (NY); seit 2014 Wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Recht des Geistigen Eigentums und Wettbewerbsrecht an der Ludwig-Maximilians-Universität München; 2018 Zweites Staatsexamen.