Die territorialen Grenzen der Human Rights Litigation in den USA - 10.1628/002268813X13819165477251 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Michael Stürner

Die territorialen Grenzen der Human Rights Litigation in den USA

Rubrik: Aufsätze
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 69 () / Heft 1, S. 13-23 (11)

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Aus dem sogenannten Alien Tort Statute ergibt sich eine Zuständigkeit U. S.-amerikanischer Bundesgerichte für Schadensersatzklagen wegen Verletzung bestimmter völkerrechtlicher Normen. Seit 1980 hat sich auf der Grundlage dieses Gesetzes eine Judikatur entwickelt, die Opfern von Menschenrechtsverletzungen die Möglichkeit gibt, zivilrechtlich gegen die Täter vorzugehen. Das dahinter stehende Weltrechtsprinzip war indessen stets umstritten. Der Supreme Court hat dem nun enge territoriale Grenzen gesetzt. Der Beitrag analysiert die Entscheidung und beleuchtet ihre Auswirkungen auf die Human Rights Litigation.
Personen

Michael Stürner geboren 1975; Studium der Rechtswissenschaft in Würzburg, Genf, München und Oxford; 2002 Promotion; 2009 Habilitation; Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder).