Rechtswissenschaft

Christian Voigt

Konzernumsatzbezogene Verbandsgeldbußen im Marktmissbrauchsrecht

Inhalt, Dogmatik und Funktionen eines Sanktionskonzepts

fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-161325-8
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Die Finanzmarktkrise hat den europäischen Gesetzgeber veranlasst, die Sanktionsregime im Kapitalmarktrecht zu harmonisieren und zu verschärfen. Wesentlicher Bestandteil des neuen Sanktionskonzepts sind konzernumsatzbezogene Verbandsgeldbußen, die maßgeblich durch das europäische Kartellrecht inspiriert sind. Christian Voigt zeigt die konzeptionellen Unterschiede zwischen dem reformierten Marktmissbrauchsrecht und dem Kartellrecht auf und entwickelt ein Zumessungskonzept für konzernumsatzbezogene Verbandsgeldbußen im Marktmissbrauchsrecht.
Das Recht der Unternehmenssanktionen ist in den vergangenen Jahren zusehends in den Fokus der europäischen und deutschen Gesetzgebung gerückt. Wesentlicher Bestandteil der Reformimpulse sind konzernumsatzbezogene Verbandsgeldbußen, die maßgeblich durch das Kartellrecht inspiriert sind. Christian Voigt widmet sich den reformierten Verbandsgeldbußen im Marktmissbrauchsrecht – dem Herzstück des Kapitalmarktrechts. Er untersucht, inwiefern die konzeptionellen Leitgedanken des europäischen und des deutschen Kartellrechts auf das Marktmissbrauchsrecht übertragbar sind. In diesem Zusammenhang analysiert er den Zweck der Geldbußen und entwickelt ein Zumessungskonzept für konzernumsatzbezogene Verbandsgeldbußen im Marktmissbrauchsrecht.
Personen

Christian Voigt Geboren 1991; Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Freiburg sowie an der Universitat de Valencia (Spanien); Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Privatrecht II an der Bucerius Law School Hamburg sowie am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Unternehmensrecht der Ludwig-Maximilians-Universität München; 2021 Promotion; Referendariat am Oberlandesgericht Frankfurt am Main.
https://orcid.org/0000-0001-7437-6105

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