Rechtswissenschaft

Künstliche Intelligenz

Wie gelingt eine vertrauenswürdige Verwendung in Deutschland und Europa?
Herausgegeben vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz und Frauke Rostalski

2022. VI, 320 Seiten.
89,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Leinen
ISBN 978-3-16-161298-5
lieferbar
KI prägt schon heute punktuell den menschlichen Alltag. Vor diesem Hintergrund wird die Technik im Lichte des Verbraucherschutzes untersucht. Der Fachzugang variiert: Neben juristischen Abhandlungen sind entsprechend dem Facettenreichtum der Thematik auch Beiträge aus anderen Disziplinen enthalten.
Die Technologie der Künstlichen Intelligenz ist im Lebensalltag der Verbraucherinnen und Verbraucher angekommen. Sie begegnet uns in nahezu allen Bereichen – sei es bei der Kommunikation, der Fortbewegung oder im behördlichen Kontakt. Der vorliegende Sammelband widmet sich den daraus folgenden Möglichkeiten, Risiken und rechtlichen Implikationen aus verschiedenen, fächerübergreifenden Perspektiven. Behandelt werden typische Problemkreise, zu denen der Diskriminierungsschutz, die Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Überprüfbarkeit sowie die Datenauswahl bei KI-Systemen gehören. Auch der Verbraucherschutz durch Schaffung von Normen, Standards und Zertifizierung wird thematisiert. Ergänzt wird das Bild durch die Darstellung bereichsspezifischer Herausforderungen. Zuletzt wird auch das praktisch bedeutsame Problem der Rechtsdurchsetzung im Kontext von verbrauchergefährdenden KI-Systemen angesprochen.
Inhaltsübersicht
Felix Neutatz/Ziawasch Abedjan: What is “Good” Training Data? – Christian Armbrüster: Einsatz von KI im Versicherungssektor – Bettina Berendt: The AI Act Proposal: Towards the next transparency fallacy? – Philipp Hacker/Lauri Wessel: KI-Trainingsdaten nach dem Verordnungsentwurf für Künstliche Intelligenz – Eric Hilgendorf: KI‑gestützte Kfz-Mobilität als Herausforderung für die Verbraucherpolitik – Gerrit Hornung: Trainingsdaten und die Rechte von betroffenen Personen – Ruth Janal: Konfliktlinien: Geheimhaltungsinteressen vs. Transparenz von ADM-Systemen – Rüdiger Krause: Arbeitsmarktchancen per Algorithmus? – Anne Lauber-Rönsberg: „Transparency by Design“ als Rechtsprinzip gegen Dark Patterns – Caroline Meller-Hannich/Lukas Hundertmark: Rechtsschutz gegen diskriminierende „KI“ – Jan-Laurin Müller: Algorithmische Entscheidungssysteme im Nichtdiskriminierungsrecht – Frauke Rostalski: Vertrauenswürdige Verwendung von Künstlicher Intelligenz in Deutschland und Europa – Giesela Rühl: Einsatz von KI‑Systemen in der Justiz – Ute Schmid: Vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz – Kai v. Lewinski: Kollisionsrechtliche Fragen an die Nachvollziehbarkeit und Überprüfbarkeit von KI-Systemen
Personen

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz Keine aktuellen Daten verfügbar.

Frauke Rostalski ist Professorin für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung an der Universität zu Köln; Mitglied des Deutschen Ethikrats, Gründerin und Sprecherin der Forschungsstelle für Recht und Ethik der Digitalen Transformation, Universität zu Köln.

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